In Deutschland fallen Zecken in eine Winterruhe, wenn die Temperaturen unter sieben Grad Celsius sinken. Mit dem Anstieg der Temperaturen beginnt die Zeckensaison, die je nach regionalen Klimabedingungen bereits im Frühjahr starten und bis in den späten Herbst andauern kann. Hundebesitzer sollten daher insbesondere von März bis Oktober auf Zecken achten, wenn sie mit ihren Tieren draußen sind.
Was sind Zecken?
Zecken gehören zu den Spinnentieren und sind gefährliche Parasiten, die Krankheiten wie FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) und Borreliose übertragen können. Diese Krankheiten sind teilweise lebensbedrohlich. Zecken sind Lauerjäger, die ihre Opfer aus bis zu 1,5 Meter Höhe von Gräsern oder Büschen aus angreifen.
Zeckenarten in Deutschland
Der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus) ist die häufigste Zeckenart in Deutschland. Andere Arten wie die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus) und die Igelzecke (Ixodes hexagonus) sind ebenfalls verbreitet, haben jedoch spezifische Lebensräume. Die Riesenzecke (Hyalomma marginatum), die Krankheiten aus wärmeren Regionen übertragen kann, wird in Deutschland seltener gesichtet, stellt aber eine zunehmende Bedrohung dar.
Zecken bei Hunden finden und entfernen
Bis zu 60 % der Zeckenbisse bei Hunden bleiben unbemerkt. Es ist daher wichtig, den Hund nach jedem Spaziergang gründlich auf Zecken zu untersuchen, besonders im Kopfbereich. Sollte eine Zecke gefunden werden, muss diese mit einer Zeckenzange oder einer feinen Pinzette nahe der Haut gefasst und vorsichtig entfernt werden, ohne den Zeckenkörper zu quetschen. Dieses Vorgehen hilft, das Risiko zu minimieren, dass Krankheitserreger in die Blutbahn des Hundes gelangen.
Bei Unsicherheiten, insbesondere wenn es schwierig ist, die Zecke vollständig zu entfernen oder wenn Anzeichen einer Infektion auftreten, sollte unbedingt ein Tierarzt konsultiert werden. Ein Fachmann kann nicht nur sicherstellen, dass die Zecke korrekt entfernt wird, sondern auch beraten, welche weiteren Schritte nötig sind, um die Gesundheit des Hundes zu schützen.
Krankheiten und Schutzmaßnahmen
Zecken übertragen verschiedene Krankheiten:
FSME
Borreliose
Anaplasmose
Babesiose
Ehrlichiose
Ein umfassender Zeckenschutz ist essentiell. Während Menschen sich gegen einige dieser Krankheiten impfen lassen können, ist für Hunde vor allem der Einsatz von Zeckenschutzmitteln wichtig. Diese Präparate werden meist im Nackenbereich aufgetragen und verteilen sich über die Haut des Tieres.
Vorsorge und Zeckenschutz
Neben Spot-ons gibt es PHA Z-Abwehr für Hunde, oder PHA Floh & ZeckenStopp.
PHA Spot-onTropfen verteilen sich rasch als feiner, seidiger Film über Haut und Haare des Hundes. PHA Spot-onTropfen wehren Flöhe und Zecken ab und beugen ca. 4 Wochen lang einem Neubefall vor.
PHA Z-Abwehr für Hunde entwickelt mit Schwarzkümmel, Kokos und Zistrose, unterstützt die natürliche Abwehr Ihres Hundes gegen unerwünschte Störenfriede in der Natur. Genießen Sie Spaziergänge ohne Sorgen, während Ihr vierbeiniger Freund dank der PHA Z-Abwehr geschützt bleibt.
PHA Floh & ZeckenStopp kann vor einer unmittelbaren Zeckenbelastung (z.B.: Spaziergang im Wald oder Wiese) angewendet werden. Das Spray mit pflanzlichen Wirkstoffen ist einfach in der Anwendung und schützt schnell und effektiv.
Umgebungsspray und die Zeckenzange rundet unser Sortiment an Parasitenschutz ab und sollte in keinem Hundehaushalt fehlen.
Fazit
Zecken stellen eine ernste Gefahr für Hunde und ihre Besitzer dar. Es ist wichtig, durch Vorsorge und regelmäßige Kontrolle den Kontakt mit Zecken so gering wie möglich zu halten, um Übertragungen gefährlicher Krankheiten zu vermeiden.