Hundeeis-Rezepte: 5 leckere Ideen zum Selbermachen

Hundeeis-Rezepte: 5 leckere Ideen zum Selbermachen

Hundeeis-Rezepte: 5 leckere Ideen zum Selbermachen

An warmen Sommertagen freuen sich auch unsere Vierbeiner über eine kleine Erfrischung. Selbstgemachtes Hundeeis ist eine leckere Abwechslung und lässt sich mit wenigen Zutaten ganz einfach zu Hause zubereiten.

Ob fruchtig mit Erdbeeren und Wassermelone, cremig mit Joghurt oder herzhaft mit Hühnerbrühe: Hier findest Du fünf Hundeeis-Rezepte, die Du ohne Eismaschine ausprobieren kannst.

Dabei erfährst Du auch, welche Zutaten geeignet sind, welche Eisformen sich anbieten und worauf Du bei der Portionsgröße achten solltest.

Hundeeis selber machen – welche Eisformen eignen sich?

Für die Zubereitung von Hundeeis benötigst Du keine besondere Ausrüstung. Viele geeignete Formen hast Du möglicherweise bereits zu Hause.

Silikonformen: Kleine Silikonformen sind praktisch, weil sich die gefrorene Masse leicht herauslösen lässt. Besonders geeignet sind flache Formen mit kleinen Portionen.

Kleine Becher: Wiederverwendbare, lebensmittelechte Behälter können ebenfalls verwendet werden. Entferne den Becher vor dem Verfüttern vollständig.

Schleckmatten: Auf einer geeigneten Schleckmatte kannst Du eine dünne Schicht der vorbereiteten Mischung verteilen und einfrieren. So kann Dein Hund die Leckerei langsam abschlecken.

Wichtig: Biete gefrorene Leckereien nicht als große, steinharte Eisblöcke an. Lasse sie etwas antauen und beaufsichtige Deinen Hund beim Fressen.

Rezept 1: Bananen-Joghurt-Eis

Dieses einfache Hundeeis benötigt nur wenige Zutaten und eignet sich für Hunde, die Milchprodukte gut vertragen.

Zutaten: Eine reife Banane und etwa 150 g ungesüßter Naturjoghurt ohne Süßungsmittel.

Zubereitung: Schäle die Banane und zerdrücke sie mit einer Gabel. Vermische das Fruchtmus gründlich mit dem Naturjoghurt, bis eine cremige Masse entsteht. Verteile die Mischung auf kleine Silikonformen und stelle sie für mehrere Stunden ins Gefrierfach.

Tipp: Falls Dein Hund empfindlich auf Milchprodukte reagiert, kannst Du die Banane stattdessen mit etwas Wasser pürieren.

Rezept 2: Erdbeer-Kokos-Eis

Eine fruchtige Variante mit Erdbeeren und einer kleinen Menge Kokosmilch.

Zutaten: Etwa 50 g frische Erdbeeren und 50 ml ungesüßte Kokosmilch ohne zusätzliche Süßungsmittel.

Zubereitung: Wasche die Erdbeeren gründlich und entferne die grünen Blätter. Püriere die Früchte und vermische sie mit der Kokosmilch. Fülle die Masse in kleine Eisformen und friere sie für mehrere Stunden ein.

Tipp: Kokosmilch kann relativ fettreich sein. Verwende deshalb nur kleine Mengen. Für Hunde, die Fett schlecht vertragen, kannst Du die Erdbeeren stattdessen mit Wasser pürieren.


Rezept 3: Herzhaftes Hühnerbrühe-Eis

Nicht jeder Hund bevorzugt fruchtige Leckereien. Für Liebhaber herzhafter Geschmacksrichtungen ist dieses Rezept eine interessante Alternative.

Zutaten: Etwa 150 ml selbstgemachte, ungesalzene Hühnerbrühe ohne Zwiebeln, Knoblauch oder ungeeignete Gewürze.

Zubereitung: Bereite eine einfache Hühnerbrühe mit Wasser und Hühnerfleisch zu. Lasse sie vollständig abkühlen und entferne überschüssiges Fett. Anschließend füllst Du die Brühe in kleine Eisformen und stellst sie ins Gefrierfach.

Tipp: Verwende keine gewöhnlichen Brühwürfel oder Instantbrühen, da diese häufig viel Salz und für Hunde ungeeignete Zutaten enthalten.

Rezept 4: Wassermelonen-Eis

Wassermelone besteht zu einem großen Teil aus Wasser und lässt sich hervorragend zu kleinen gefrorenen Leckereien verarbeiten.

Zutaten: Etwa 100 g reifes Wassermelonenfruchtfleisch ohne Kerne und Schale sowie ein wenig Wasser.

Zubereitung: Entferne die Schale und sämtliche Kerne. Schneide das Fruchtfleisch in kleine Stücke und püriere es mit etwas Wasser. Verteile die Mischung auf geeignete Silikonformen und friere sie ein.

Tipp: Verwende keine Holzstäbchen als Eisstiele. Dein Hund könnte darauf herumkauen und Holzsplitter verschlucken. Eine kleine Portion in einer Silikonform ist die sicherere Variante.

Rezept 5: Joghurt-Blaubeer-Eis

Blaubeeren und Joghurt ergeben eine fruchtig-cremige Mischung, die sich besonders einfach zubereiten lässt.

Zutaten: Etwa 50 g frische Blaubeeren und 100 g ungesüßter Naturjoghurt ohne Süßungsmittel.

Zubereitung: Wasche die Blaubeeren gründlich und püriere sie. Vermische das Fruchtmus mit dem Joghurt und verteile die Mischung auf kleine Eisformen. Anschließend mehrere Stunden einfrieren.

Tipp: Verwende nur kleine Portionen und beobachte, ob Dein Hund die Mischung gut verträgt.

Welche Zutaten gehören nicht ins Hundeeis?

Nicht alle Lebensmittel, die wir Menschen gerne essen, sind auch für Hunde geeignet.

Zucker und Süßungsmittel: Verzichte auf zugesetzten Zucker und künstliche Süßungsmittel. Besonders Xylit, auch Birkenzucker genannt, ist für Hunde hochgiftig.

Schokolade und Kakao: Diese Zutaten sind für Hunde ungeeignet und können Vergiftungen verursachen.

Weintrauben und Rosinen: Sie können bei Hunden schwere gesundheitliche Probleme bis hin zum Nierenversagen auslösen.

Zwiebeln und Knoblauch: Diese Zutaten dürfen auch in herzhaften Hundeeis-Rezepten nicht verwendet werden.

Unverträgliche Zutaten: Milchprodukte oder fettreiche Zutaten können bei empfindlichen Hunden Verdauungsprobleme verursachen.

Verwende möglichst wenige, gut verträgliche Zutaten und probiere neue Rezeptvarianten zunächst in kleinen Mengen aus.

Wie viel Hundeeis darf Dein Hund bekommen?

Hundeeis sollte immer eine gelegentliche Leckerei bleiben und keine vollständige Mahlzeit ersetzen.

Die geeignete Portionsgröße hängt von der Größe, dem Gewicht, dem Alter und der individuellen Verträglichkeit Deines Hundes ab.

Für kleine Hunde reichen bereits wenige Schleckportionen. Größere Hunde können entsprechend mehr erhalten, sofern sie die Zutaten gut vertragen.

Berücksichtige außerdem die zusätzlichen Kalorien bei der täglichen Futtermenge. Besonders bei Hunden mit Übergewicht oder Erkrankungen, die eine spezielle Ernährung erfordern, solltest Du die Zutaten sorgfältig auswählen.


Hundeeis und sommerliche Temperaturen: Was Du beachten solltest

Selbstgemachtes Hundeeis kann Deinem Vierbeiner eine kleine Freude bereiten. Es ersetzt jedoch keine ausreichende Versorgung mit Trinkwasser und keinen schattigen, kühlen Ruheplatz.

Gerade bei hohen Temperaturen ist es wichtig, körperliche Anstrengungen zu reduzieren und Spaziergänge in die kühleren Tagesstunden zu verlegen.

Du möchtest wissen, wie Du Deinen Hund an heißen Tagen zusätzlich unterstützen kannst? Dann lies auch unseren Ratgeber „Hundeeis selber machen: Die besten Abkühlungen für heiße Sommertage“. Dort findest Du weitere Tipps zum Umgang mit sommerlicher Hitze und zur passenden Beschäftigung Deines Hundes.

Auch Kauartikel sorgen für Abwechslung

Neben selbstgemachtem Hundeeis bieten passende Kauartikel und kleine Snacks eine weitere Möglichkeit, Deinen Vierbeiner zu beschäftigen.

Bei Haustier-Schlaraffenland findest Du eine große Auswahl an getrockneten Kauartikeln, Trainingssnacks und weiteren Leckereien für unterschiedliche Hundegrößen und Vorlieben.

Unsere Kauartikel werden direkt aus einem deutschen Großhandelslager an der Ostsee zu Dir nach Hause versendet. Durch den direkten Versand entfällt der zusätzliche Vertriebsweg über den Zoofachhandel.


Fazit: Hundeeis einfach selbst zubereiten

Mit wenigen Zutaten kannst Du Deinem Hund abwechslungsreiche gefrorene Leckereien anbieten. Ob Bananen-Joghurt-Eis, Erdbeer-Kokos-Eis oder eine herzhafte Variante mit Hühnerbrühe – die fünf Rezepte lassen sich ohne besondere Küchengeräte herstellen.

Achte auf geeignete Zutaten, kleine Portionen und die individuelle Verträglichkeit. Lasse das Eis vor dem Verfüttern etwas antauen und beaufsichtige Deinen Hund beim Schlecken.

So wird selbstgemachtes Hundeeis zu einer kleinen Besonderheit an warmen Sommertagen.

Häufig gestellte Fragen zum Hundeeis

Kann ich Hundeeis ohne Joghurt selber machen?
Ja. Du kannst beispielsweise pürierte Wassermelone, Erdbeeren oder Banane mit etwas Wasser vermischen und einfrieren. So entstehen einfache milchfreie Varianten.

Welche Früchte eignen sich für selbstgemachtes Hundeeis?
Kleine Mengen Banane, Erdbeeren, Blaubeeren und kernloser Wassermelone können verwendet werden. Achte darauf, ungeeignete Pflanzenteile zu entfernen und die Früchte nur in Maßen anzubieten.

Wie lange muss selbstgemachtes Hundeeis einfrieren?
Je nach Menge und Form benötigt Hundeeis meist mehrere Stunden, bis es vollständig gefroren ist. Vor dem Verfüttern solltest Du es etwas antauen lassen.

Kann ich Hundeeis auf einer Schleckmatte einfrieren?
Ja. Verteile eine dünne Schicht einer geeigneten Mischung auf einer lebensmittelechten Schleckmatte und friere sie ein. Beaufsichtige Deinen Hund und achte darauf, dass er keine Teile der Matte abbeißt.

Wie lange ist selbstgemachtes Hundeeis haltbar?
Bewahre Hundeeis gut verschlossen im Gefrierfach auf. Als praktische Vorsichtsmaßnahme empfiehlt es sich, kleine Portionen zuzubereiten und diese innerhalb weniger Wochen zu verbrauchen. Aufgetautes Hundeeis solltest Du nicht erneut einfrieren.

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