Hunde-Eis selber machen: Die besten Abkühlungen für heiße Sommertage

Hunde-Eis selber machen: Die besten Abkühlungen für heiße Sommertage

Wenn die Temperaturen steigen, freuen sich nicht nur wir Menschen über eine kleine Erfrischung. Auch unsere Vierbeiner genießen an warmen Sommertagen eine besondere Leckerei. Selbstgemachtes Hundeeis lässt sich mit wenigen Zutaten zubereiten und bietet eine abwechslungsreiche Beschäftigung.

Ob mit Banane, Joghurt oder Wassermelone – viele einfache Rezepte kommen ohne Zuckerzusatz und künstliche Aromen aus. Wichtig ist allerdings, dass die verwendeten Zutaten für Hunde geeignet sind und die Portionen zur Größe des Hundes passen.

Warum Hunde bei Hitze besondere Unterstützung brauchen

Hunde regulieren ihre Körpertemperatur hauptsächlich über das Hecheln. Anders als Menschen können sie nur in geringem Umfang über Schweißdrüsen Wärme abgeben. Besonders bei hohen Temperaturen kann das schnell zur Belastung werden.

Frisches Trinkwasser: Stelle Deinem Hund jederzeit ausreichend Wasser zur Verfügung und erneuere es regelmäßig.

Spaziergänge: Verlege längere Spaziergänge möglichst in die kühleren Morgen- und Abendstunden.

Schattige Ruheplätze: Sorge dafür, dass Dein Vierbeiner jederzeit einen kühlen Rückzugsort aufsuchen kann.

Weniger Anstrengung: Verzichte bei großer Hitze auf intensive Spiele, Hundesport und längere körperliche Belastungen.

Kleine Erfrischungen: Selbstgemachtes Hundeeis kann eine willkommene Leckerei sein. Es ersetzt jedoch weder Trinkwasser noch einen kühlen Aufenthaltsort.


3 einfache Hundeeis-Rezepte zum Selbermachen

Für selbstgemachtes Hundeeis benötigst Du weder eine Eismaschine noch besondere Zutaten. Kleine Silikonförmchen oder geeignete Behälter reichen bereits aus.

1. Joghurt-Bananen-Eis

Zutaten: Eine reife Banane und 150 g ungesüßter Naturjoghurt ohne Süßungsmittel.

Zubereitung: Zerdrücke die Banane mit einer Gabel und vermische sie gründlich mit dem Joghurt. Fülle die Masse in kleine Silikonförmchen und stelle sie für mehrere Stunden ins Gefrierfach.

Tipp: Nicht jeder Hund verträgt Milchprodukte. Bei empfindlichen Hunden kannst Du stattdessen eine kleine Menge Banane mit Wasser pürieren.

2. Hühnerbrühe-Eis

Zutaten: Selbstgemachte, ungesalzene Hühnerbrühe ohne Zwiebeln, Knoblauch oder andere für Hunde ungeeignete Zutaten.

Zubereitung: Lasse die Brühe vollständig abkühlen, entferne überschüssiges Fett und fülle sie in kleine Eisformen. Anschließend einfrieren.

Tipp: Handelsübliche Brühen enthalten häufig viel Salz oder ungeeignete Gewürze. Verwende deshalb ausschließlich eine für Hunde geeignete Brühe.

3. Fruchtiges Wassermelonen-Eis

Zutaten: Ein kleines Stück reife Wassermelone ohne Kerne und Schale sowie etwas Wasser.

Zubereitung: Entferne Kerne und Schale vollständig. Püriere das Fruchtfleisch mit wenig Wasser und verteile die Mischung auf kleine Förmchen. Nach einigen Stunden im Gefrierfach ist das Hundeeis fertig.

Tipp: Wassermelone enthält von Natur aus Zucker. Biete sie deshalb nur in kleinen Mengen als gelegentliche Leckerei an.



Worauf solltest Du beim Hundeeis achten?

Auch wenn Hundeeis einfach zuzubereiten ist, solltest Du einige Dinge beachten.

Geeignete Zutaten: Verwende ausschließlich Lebensmittel, die Dein Hund gut verträgt. Zuckerzusätze, Schokolade, Weintrauben, Rosinen und der Süßstoff Xylit haben in Hundeeis nichts zu suchen.

Kleine Portionen: Beginne mit einer kleinen Menge. Besonders Hunde mit empfindlicher Verdauung können auf ungewohnte oder sehr kalte Lebensmittel reagieren.

Nicht steinhart anbieten: Lasse das Eis vor dem Verfüttern etwas antauen oder verwende eine geeignete Schleckmatte mit einer dünnen gefrorenen Schicht. So muss Dein Hund nicht auf harten Eisstücken kauen.

Hund beobachten: Gib Deinem Vierbeiner ausreichend Zeit zum Schlecken und bleibe während der Fütterung dabei.

Eine Alternative zum Hundeeis: Kauartikel als Beschäftigung

Nicht jeder Hund mag gefrorene Leckereien oder verträgt die verwendeten Zutaten. Auch passende Kauartikel können eine abwechslungsreiche Beschäftigung bieten, beispielsweise während der ruhigeren Stunden an einem warmen Sommertag.

Rinderkopfhaut: Für viele kauaktive Hunde eine länger anhaltende Beschäftigung.

Kaninchenohren: Je nach Ausführung eine interessante Alternative für unterschiedliche Hundegrößen.

Pferde-Kauartikel: Eine weitere Fleischsorte, die insbesondere bei einer gezielten Futterauswahl interessant sein kann.

Trainingssnacks: Kleine Belohnungen für ruhige Suchspiele in der Wohnung oder an einem schattigen Platz.

Kauartikel müssen nicht eingefroren werden, um eine sinnvolle Beschäftigung zu bieten. Bei großer Hitze sollte Dein Hund jedoch nicht zu körperlicher Aktivität animiert werden.

Ausgewählte Kauartikel direkt aus dem Großhandelslager

Bei Haustier-Schlaraffenland findest Du eine große Auswahl an getrockneten Kauartikeln und Snacks für unterschiedliche Vorlieben und Bedürfnisse.

Unsere Kauartikel werden direkt aus einem deutschen Großhandelslager an der Ostsee zu Dir nach Hause versendet. Durch diesen direkten Versand entfällt der zusätzliche Vertriebsweg über den Zoofachhandel. So vermeiden wir unnötige Zwischenstationen und zusätzliche Lagerungswege.


Noch mehr Hundeeis-Rezepte entdecken

Du möchtest Deinem Vierbeiner noch mehr Abwechslung bieten? Dann entdecke unseren weiteren Ratgeber mit fünf leckeren Hundeeis-Rezepten zum Selbermachen.

Ob Erdbeer-Kokos-Eis, fruchtiges Blaubeer-Eis oder eine herzhafte Variante mit Hühnerbrühe – hier findest Du weitere Rezeptideen und praktische Tipps zur Zubereitung.

Entdecke hier unsere 5 Hundeeis-Rezepte zum Selbermachen.

Fazit: Hundeeis als kleine Sommerüberraschung

Selbstgemachtes Hundeeis ist eine einfache Möglichkeit, Deinem Vierbeiner an warmen Tagen eine besondere Leckerei anzubieten. Mit geeigneten Zutaten, kleinen Portionen und etwas Vorbereitung lassen sich abwechslungsreiche Rezepte ausprobieren.

Wichtig bleibt jedoch: Bei sommerlicher Hitze haben frisches Trinkwasser, Schatten und ausreichend Ruhe immer Vorrang. Hundeeis ist eine Ergänzung, kein Schutz vor Überhitzung.

Wir wünschen Dir und Deinem Vierbeiner einen entspannten Sommer mit vielen schönen gemeinsamen Momenten!

Häufig gestellte Fragen zum Hundeeis

Dürfen Hunde selbstgemachtes Eis essen?
Ja, Hunde dürfen kleine Mengen selbstgemachtes Hundeeis bekommen, sofern die Zutaten geeignet sind und gut vertragen werden. Wichtig sind kleine Portionen und der Verzicht auf Zuckerzusätze oder ungeeignete Süßungsmittel.

Welcher Joghurt eignet sich für Hundeeis?
Ungesüßter Naturjoghurt ohne Süßungsmittel kann verwendet werden, wenn Dein Hund Milchprodukte verträgt. Bei empfindlicher Verdauung ist eine milchfreie Rezeptvariante oft die bessere Wahl.

Ist Wassermelone für Hunde geeignet?
Das Fruchtfleisch reifer Wassermelonen kann in kleinen Mengen verfüttert werden. Kerne und Schale müssen vorher vollständig entfernt werden.

Wie viel Hundeeis darf mein Hund bekommen?
Das hängt von Größe, Gewicht, Ernährung und individueller Verträglichkeit ab. Beginne mit einer sehr kleinen Portion und berücksichtige die zusätzlichen Kalorien bei der täglichen Futtermenge.

Hilft Hundeeis gegen einen Hitzschlag?
Nein. Hundeeis ist keine geeignete Behandlung bei einem Hitzschlag. Zeigt Dein Hund Anzeichen einer Überhitzung wie starkes Hecheln, Schwäche, Taumeln oder Zusammenbrechen, muss er sofort an einen kühleren Ort gebracht, mit kühlem, nicht eiskaltem Wasser gekühlt und umgehend tierärztlich versorgt werden.

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